5. Tag – Mittwoch

An den Häusern ist der Griechische Einfluss erkennbarUnsere Tour führt nach Mustafa Pasa. Der Ort wurde von den Griechen mit dem Namen Sinassos gegründet.

Am Vormittag fahren wir zu einer Felswand, in der vor Jahrhunderten Taubenschläge in elf Etagen herausgeschlagen wurden. Diese Taubenschläge werden heute noch benutzt. Ihr Eigentümer hat uns vorhin glücklicherweise bemerkt und kommt mit seiner Frau angefahren. Er bietet uns die einmalige Gelegenheit, die Taubenhöhlen zu erklimmen und ihren Zweck und Aufbau zu erklären. Während des Erkletterns einiger Etagen mit einer einfachen Leiter kommt Abenteuergefühl auf.

Als Anerkennung kaufen wir bei seinem angekarrten Stand vor Ort gepresste Orangensäfte und Tee.

Besonders viel Spass macht uns heute mittag die Fahrt durch einen schmalen Fluss, dessen Bett wir längs fahren.

Nach der Fahrradtour besuchen wir die unterirdische Stadt in Derenkuyu. Man kann sie etwa bis 50 Meter unter der Erde betreten, wobei sie noch tiefer reicht. Gürcan berichtet viel über ihre Erbauer und die ausgeklügelten Verteidigungsmethoden ihrer Bewohner.

Verschlussscheibe in der unterirdischen Stadt

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4. Tag – Dienstag

Liebestal

Liebestal

Kappdokien

Wir fahren heute in das so genannte Liebestal. Die Form der Felsen lässt klar auf die Namensgebung schliessen. Ein großes Meer dieser Steinpilze bevölkert das Tal. Sowohl von nah als auch vom Plateau hat man einen wundervollen Ausblick.

Heute besitzt die Strecke viele steile Rampen, die ich stets gerne nehme. In der schönen Stadt Ürcup fahren wir die steile Hauptstraße bis zum höchsten Punkt hoch und geniessen bei einer tollen Aussicht ein Eis in dem besten Cafe, dass wir in diesem Urlaub finden werden.

Am Abend lasse ich mich in einem Türkischen Haman durchkneten. Der Masseur langt kräftig hin. Viel Atmosphäre bietet dieser Hamam leider nicht. Die Massagen und das Peeling werden jedoch sehr engagiert ausgeführt. Schnell wird deutlich, wie viele Muskeln durch die Radtour beansprucht wurden.

Basar in Ürcup

Basar in Ürcup

3. Tag – Montag

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Taubenschlag

Taubenschlag

Kappadokien DSCF0199Heute haben wir schon eine größere Strecke vor uns. Wir sehen tolle Tuffsteinformationen: mal weiß, mal rot, mal sanft abgerundet und manchmal bizarr schroff. Wie ein Meer aus Zacken ragen die Felsen in die Landschaft.

Es gibt insgesamt mehrere Gesteinsarten, die vor allem Unterschiede in der Härte hsaben. Beeindruckend sind die Siedlungen und Klöster der Hethiter und späterer Völker, die in den leichten Tuffstein geschlagen wurden.

Die Strecke beträgt heute ca. 36 Kilometer. Die Gruppe harmoniert insgesamt sehr gut, da die meisten schon mehrere Gruppenreisen gemacht haben.

2. Tag – Sonntag

Abfahrt !

Abfahrt !

An unserem ersten Fahrradtag entdecken wir die beeindruckende Steinlandschaft Kappadokiens. Sie wurde über Millionen Jahre durch Vulkanismus und Erosion geschaffen. Meterhohe Steinsäulen mit aufliegenden Basaltblöcken wachen über das Land.

Nachmittags besuchen wird die zauberhafte Sarihan-Karawanserei. Eine Karawanserei war früher ein Ort, an dem Karawanen übernachteten, Informationen eingeholt wurden und die Lasttiere gepflegt wurden.

Sarihan-Karawanserei

Sarihan-Karawanserei

Eine Teeecke

Eine Teeecke

Wir bleiben für fünf Nächte in dem Örtchen Ortahisar. Das Hotel wurde aus dem hiesigen hellen Tuffstein gebaut und sieht wunderbar aus.

1. Tag – Samstag

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Steinformationen Im Juni 2012 habe ich eine Fahrrad-Gruppenreise durch die Türkei gemacht. Mein Tagebuch, dass ich während der Reise geführt habe, habe ich in diesen Blog übertragen. Der Blog soll Interessierten einen Einblick geben. Anbieter der Reise ist Wikinger-Reisen.

Die Anreise verläuft problemlos. Von Deutschland aus fliege ich nach Istanbul. Der Anschlussflug geht in die Großstadt ‚Kayseri‘. Bei der Aussprache liegt die Betonung auf ‚Kay‘. Der Name leitet sich tatsächlich von ‚Kaiser‘ ab, da die Stadt von einem Römischen Kaiser gegründet wurde.

SteinformationenUnser Reiseleiter heisst Gürcan (Aussprache: Gürschan) Karakus. Er und unser Busfahrer Mustafa werden uns die kommenden zwei Wochen führen und betreuen.

Schon am ersten Abend wird klar, dass Gürcan nichts dem Zufall überlässt. Obwohl wir sehr spät im Hotel ankommen (ca. 22.30 Uhr), erwartet uns auf dem Balkon ein frisch zubereitetes , leckeres Abendessen.

Es handelt sich um eine Pilotreise, d.h. es gibt noch keine Gruppe, die die Reise schon einmal gemacht hat. Zukünftig werden einige Verbesserungen umgesetzt.