15. Tag – Samstag

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Im letzten Post möchte ich noch kurz die Abreise beschreiben, um eine Orientierunghilfe zu bieten, ob die Reise für den Leser in Frage kommt.Sarihan-Karawanserei

Die Abflugszeiten finde ich komfortabel. Man kann sich noch morgens im Meer abkühlen und in Ruhe frühstücken, ohne dass Stress aufkommt.

Mit dem Flugzeug geht es für alle erst von Antalya nach Istanbul. Die Ansage im Flugzeug, auch für internationale Flüge den Inlandsterminal zu nutzen, war eher suboptimal, da das genannte Gate total überlastet war.

Nette Teilnehmer

Nette Teilnehmer

Höhlenklettern

Höhlenklettern

Ihlara-Tal

Ihlara-Tal

14. Tag – Freitag

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Römisches Aquadukt

Römisches Aquadukt

Am Vorabend wurde gemeinsam beschlossen, wie die fakultative Tour aussehen soll. Sie besteht einerseits wieder aus einer Rafting-Fahrt auf dem Köprülü, die allen Teilnehmern auch sehr gut gefällt und von einem duften Mittagstisch gekrönt wird.

Theater von AspendosZum Anderen gibt es wieder ein Kulturprogramm. Wir besichtigen die großartigen Bauwerke der Römer, ein ausgeklügeltes Aquadukt und das besterhaltenste Römische Theater Kleinasiens, in dem Ort Aspendos. In dem Theater werden heute noch Opern und Operetten aus der ganzen Welt aufgeführt.

Die Reise war aus der Sicht der allermeisten Teilnehmer ganz ausgezeichnet. Vor allem hat sich unser Reiseleiter Gürcan durch seine organisatorischen Fähigkeiten und seinen herzlichen Charakter hervorgetan.Aspendos

13. Tag – Donnerstag

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Heute lernen wir die Metropole Antalya kennen.

Die Manavgat-Wasserfälle

Die Manavgat-Wasserfälle

Als erster fahren wir zu der Steilklippe, bei der der Manavgat-Fluss aus großer Höhe ins Mittelmeer fällt. Die Wasserfälle sehen schon toll aus.

Anschliessend machen wir die Stadt unsicher (oder umgekehrt ?). Zunächst schauen wir uns das historische Tor des Römischen Kaisers Hadrian an.

Zu Fuß gehen wir dann wir durch das Alte Viertel mit teils schönen, aber auch renovierungsbedürftigen Fachwerkhäusern bis zum neuen Hafen.

Altes Viertel

Altes Viertel

Anschliessend bekommen die Gäste die Möglichkeit, günstige, einheimische Produkte zu erstehen. Im Alten Basar sollte man gut handeln können.

Zu guter Letzt genießen wir mit einem kalten Efes oder einen frischgepressten Orangensaft die Aussicht über den Hafen.Kontaktaufnahme mit Gästen

12. Tag – Mittwoch

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Manvagat-StauseeWir fahren heute zum Manavgat-Stausee, der zur Strom- und Trinkwassergewinnung genutzt wird.

Die Strecke führt um den schönen Stausee herum. Heute ist das Wetter schwül, was das Radfahren sehr anstrengend macht. Es geht meistens Asphaltstraßen bergauf. Tausende Grillen zirpen Stakkato. Wir schwitzen viel Körpersalz aus.

Den Mittagstisch nehmen wir in einer Außen-Gastronomie ein. Zwei freundliche Frauen backen frische Göleme, einfache Fladen mit Petersilie, Schafskäse oder anderen Zutaten. So simpel wie die Taverne aufgebaut ist, so traditionell sind auch die Gerichte.Manavgat-Wasserfall Nach Mittagessen und einer Erfrischung im kalten Fluss fühle ich mich wie im Paradies.

Am Nachmittag fahren wir noch bis zum Manavgat-Wasserfall. Der ist nicht hoch, aber sehr breit. Das eiskalte Wasser des Manavgat-Stroms wird teilweise in den Panoramabereich umgeleitet, damit man gemütlich bei einem Bier abkühlen kann.

Heute ist der letzte Fahrradtag. In den kommenden zwei Tagen finden Stadtbesichtigungen statt.

11. Tag – Dienstag

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SerpentinenfahrtBettenburg Antalya.

Das Hotel ist wenig hübsch, aber vor allem ist es in Antalya immer tags wie nachts heiß. In den nächsten Tagen werden wir stets mit den Bussen zu unseren jeweiligen Startpunkten transportiert.

Heute geht es in den Köprülu-Nationalpark in den Bergen. Köprülü heißt übersetzt der mit der Brücke. Die Römer haben eine heute noch vorhandene Brücke über einen Fluss im Nationalpark gebaut. Dort angekommen fahren wir auf Kiesserpentinen ca. 300 Höhenmeter bergauf.Panorama in den Bergen
Bis zu diesem Tag ist dies die härteste Fahrt.

Wir werden jedoch mit einer weiten Aussicht, einer rasanten Abfahrt, gegrilltem Fisch und einer witzigen Raftingtour mehr als belohnt. Ein unvergesslicher Tag.

Taurus-Gebirge

10. Tag – Montag

Nach der Übernachtung in dem erstklassigen Hotel in Beysehir geht es mit den Fahrrädern in Richtung Antalya (Süden).

Mittlerweile befinden wir uns im hügeligen Taurus-Gebirge. Bei einer Teepause in einem kleinen Dorf wird uns eine gute Strecke ohne große Anstiege empfohlen, und wir werden sogar von seinen freundlichen Einwohnern zum Tee eingeladen.

Aus fahrerischer Sicht wird es heute der angenehmste Tag der Reise. Wir fahren in einer von Bergen umgegebenen Ebene. Der Wind drückt in unsere Rücken, die Straßen sind in einem guten Zustand, sodass wir zügig voran kommen. Aus den Feldern steigen viele Störche majestätisch auf.

Durch den Taurus

Sobald es nur noch bergauf geht, reisen wir mit unseren Begleitbussen weiter und überqueren ca. 2 Stunden lang das Taurus-Gebirge mit seinen unzähligen Gipfeln.

Nach langer Fahrt kommen wir abends in Antalya an und beginnen, bei jeder Bewegung zu schwitzen.

9. Tag – Sonntag

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Hethiter-KultstätteDas nächste Ziel ist die Stadt Beysehir. Die Fahrradstrecke ist ca. 80 km lang. Bereits am Vorabend musste man sich entscheiden, ob man die zweite Hälfte der Strecke oder die ganze Strecke fahren will. Man sollte bedenken, dass die erste Hälfte nur auf verkehrsreicher Straße verläuft und viel Höhe besitzt. Daher entscheide ich mich für die halbe Distanz.

Es geht weiter nach Süden auf Asphalt. Die Straße geht viel bergauf und bergrunter und bietet wenig Sehenswertes. Am Interessantesten finde ich die Kultstätte der Hethiter: ein großes Wasserbecken, dass von kalten Bergbächen gespeist wird und von verschiedenen Statuen umgeben ist.

Nach ca. 45 km Fahrt empfängt uns Beysehir mit seinem hellblauen See und seiner schönen Promenade. Nach der Ankunft in dem Hotel werden uns die Möglichkeiten angeboten, eine ansehliche Moschee zu besuchen und zu einer Badebucht am See gefahren zu werden. Beides ist absolut empfehlenswert.

Beysehir

8. Tag – Samstag

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VulkankraterHeute verlassen wir unser schönes Hotel in Ortahisar und fahren in südwestlicher Richtung zu einem großen Salzsee.

Bei der ersten Etappe fahren wir vollständig um einen Wasser gefüllten Vulkankrater herum. Die Landschaften werden insgesamt abwechslungsreicher und auch grüner. Pappeln und Bäche säumen unseren Weg. In einigen kleinen Dörfern waren wahrscheinlich noch nie Touristen gewesen. Die Einheimischen sind sehr neugierig, aber auch hilfsbereit und freundlich.Personentransport

Der Wasserstand in dem Salzsee ist um diese Jahreszeit niedrig. Heute allerdings ist er auch die Raststätte eines großen Flamingo-Schwarms.

Die letzte Etappe bis nach Konya werden wir mit den Bussen gefahren. Dort besuchen wir das Museum des islamischen Philosophen Mevlani, dass eine wundervolle Architektur besitzt.Schafhirten während des TreibensMevlani-Museum

7. Tag – Freitag

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Zentralkappadokien haben wir seit gestern abgefahren. Deswegen werden wir von unseren Fahrern (ab heute haben wir einen Personenbus und einen Fahrradbus) nach Südkappadokien gefahren und starten dort unsere Radtour Richtung Ihlara. Die Strecke ist kurz, doch mit ziemlich steilen Rampen und Seitenwind wird es heute noch sehr anstrengend.

Um so schöner ist das an einem breiten Bach gelegene Restaurant im Tal der Ihlara-Schlucht. Dazu gibt es ein kaltes Efes-Pils und Gegrilltes – hhmmm.

6. Tag – Donnerstag

Um 5 Uhr 40 aufzustehen, fällt mir nicht leicht, aber Gürcan der Reiseleiter hat mir gestern angeboten, ihn bei der Erkundung der heutigen Strecke vor dem Frühstück zu begleiten – da sage ich nicht nein.

Der Zielort ist heute ein kleines Dorf mit schönen Stuckfassaden, aber auch vielen renovierungsbedürftigen Häusern.

Am Schönsten finde ich heute die vielen Heißluftballone, die man früh morgens am Himmel sehen kann. In Kappadokien sollen die Ballonfahrten sehr schön sein. Leider melde ich kein Interesse an, da die Fahrten schon um 5 Uhr beginnen. Im Nachhinein denke ich, etwas verpasst zu haben.Landschildkröten gibt es viele

Moderne trifft auf Mittelalter